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Do., 31. Aug.

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Sils im Engadin

Vortrag mit Illustrationen. Warenschmuggel und Menschenflucht – die Grenze zwischen Val Malenco und Fextal 1930 bis 1948

Eine von Dr. Mirella Carbone und Joachim Jung gerade abgeschlossene Forschungsarbeit wirft neues Licht auf bisher wenig bekannte Aspekte der Fexer Geschichte.

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Vortrag mit Illustrationen. Warenschmuggel und Menschenflucht – die Grenze zwischen Val Malenco und Fextal 1930 bis 1948
Vortrag mit Illustrationen. Warenschmuggel und Menschenflucht – die Grenze zwischen Val Malenco und Fextal 1930 bis 1948

Zeit & Ort

31. Aug. 2023, 17:00 – 18:30

Sils im Engadin, Fexerstrasse 73, 7514 Fex, Switzerland

Über die Veranstaltung

Vor allem in der  Zeit der Weltwirtschaftskrise, des Faschismus und des Zweiten Weltkriegs  benutzten die Bewohner der Valmalenco die äusserst  anstrengenden und gefährlichen Passübergänge ins Fextal für den Transport  von Schmuggelwaren – etwa über die Fuorcla Fex-Scerscen  (3.100 m) oder den Pass dal Tremoggia (3.014). In den  Monaten nach Italiens Waffenstillstand mit den Alliierten am 8.  September 1943 und der darauffolgenden deutschen Besetzung Norditaliens versuchten  aber auch Dutzende von Flüchtlingen –  italienische Deserteure und Dienstverweigerer, entwichene Kriegsgefangene sowie Juden  verschiedener Nationalitäten –, sich über  diese  hochalpinen Übergänge in die Schweiz zu retten. Dank bisher unbekannter  Dokumente konnten die Referenten einige dieser, nicht  immer erfolgreichen, Fluchtgeschichten rekonstruieren. Darüber  hinaus galt ihr Forschungsinteresse auch den äusserst schwierigen Arbeits- und  Lebensbedingungen des Schweizer Grenzwachtpersonals in den abgelegenen  Bergposten wie jenem im Fextal, worüber ebenfalls berichtet wird.

Tickets

  • Eintritt

    CHF 20.00

Gesamtsumme

CHF 0.00

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